SIGer in Bewegung: trefft Harald Schwaiger

Bitte stell Dich und Deine Rolle bei SIG vor.
Hallo, ich bin Harald Schwaiger. Ich bin seit fast 35 Jahren bei SIG und habe 1990 in Saalfelden angefangen. Im Laufe meiner Karriere hatte ich verschiedene Funktionen im Druckbereich in Österreich, Deutschland, Thailand, den USA, Großbritannien, Brasilien, China und Indien inne. Ich war in Indien tätig und unterstütze ein bahnbrechendes Projekt: die Inbetriebnahme der ersten Tiefdruckmaschine von SIG, die mit wasserbasierter Tinte arbeitet - ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Verpackungen. Nach Jahren im Ausland freue ich mich darauf, bald dorthin zurückzukehren, wo alles begann.
Was ist das Schönste an der Arbeit in einem anderen Land?
Es war unglaublich bereichernd, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen. In Thailand wurde ich durch das Engagement und die Teamarbeit meiner Kollegen inspiriert, die wie eine Familie wurden. In den USA habe ich mich auf Innovationen eingelassen und wertvolle Einblicke in moderne Drucktechnologien gewonnen. Eine meiner stolzesten Leistungen war die Inbetriebnahme des ersten SIG-Werks in China, wo ich mit einem außergewöhnlichen Team zusammenarbeitete und hervorragende Ergebnisse erzielte. Jetzt trägt mein Beitrag zu den Nachhaltigkeitsbemühungen in Indien dazu bei, meine globalen Erfahrungen weiter zu bereichern.
Wie hat Dir die globale Kultur von SIG geholfen, Dich anzupassen?
Die Kultur der Einbeziehung und Zusammenarbeit bei SIG macht es leicht, sich anzupassen. Egal, ob ich in Newcastle Wert auf Qualität und Struktur legte oder mich in Suzhou in einem schnelllebigen Umfeld zurechtfand, ich fühlte mich immer unterstützt. SIGs Engagement für den Wissensaustausch ermöglichte es mir, mich schnell zu integrieren und von verschiedenen Teams zu lernen, was jeden Wechsel reibungsloser und bereichernder machte.
Was ist Dein wichtigster Ratschlag für SIGer, die globale Mobilität in Betracht ziehen?
Bleibt neugierig und flexibel. Jedes Land bringt einzigartige Perspektiven und Arbeitsweisen mit - nehmz sie mit Respekt und Offenheit an. Baut Beziehungen auf, hört aktiv zu und schätzt unterschiedliche Standpunkte. Ich habe so viel von der Entschlossenheit meines Teams in China gelernt, vor allem als wir Pionierarbeit im Hochgeschwindigkeitsdruck mit 600 m/min geleistet haben. Denkt daran: Anpassungsfähigkeit ist Euer größtes Kapital.
Was hat Dich beim Leben und Arbeiten im Ausland am meisten überrascht?
Wie schnell tiefe, echte Verbindungen entstehen, selbst an unbekannten Orten. Thailand wurde zu meiner zweiten Heimat, und ich habe ein wunderbares Leben mit meiner chinesischen Frau und unserer Tochter aufgebaut, die jetzt Deutsch lernt, um sich auf unsere Rückkehr nach Österreich vorzubereiten. Diese persönlichen Verbindungen haben meine globale Reise sehr bereichert.
Wie hat diese Erfahrung zu Deiner persönlichen oder beruflichen Entwicklung beigetragen?
Die internationale Arbeit hat mich sowohl beruflich als auch persönlich verändert. Ich erwarb umfassendes Fachwissen über globale Operationen und kulturübergreifende Führung, was meine Fähigkeiten zur Problemlösung und Entscheidungsfindung stärkte. Persönlich bin ich belastbarer, anpassungsfähiger und einfühlsamer geworden. Ich habe gelernt, effektiv zu kommunizieren und integrative Teams aufzubauen, wo immer ich war.
Die Bedeutung der Familie auf dieser Reise.
Die Unterstützung durch die Familie war für meinen Erfolg im Ausland von entscheidender Bedeutung. In ein neues Land zu ziehen bedeutet, sich an neue Umgebungen, Schulen und Kulturen anzupassen, was nicht immer einfach ist. Die Unverwüstlichkeit und die positive Einstellung meiner Familie waren mein Fundament, das jeden Umzug möglich und lohnend machte.
Nun, da ich nach Saalfelden zurückkehre, wo meine Reise mit SIG begann, empfinde ich große Dankbarkeit und Aufregung. Es ist ein lohnender Abschluss eines unglaublichen Kapitels und der Beginn eines vielversprechenden neuen.