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Wie Refresher zur größten Chance im Getränkemarkt wurden

von Caleb Bryant

Im Mai 2026 brachte McDonald’s eine neue Produktreihe mit Craft-Getränken (handgemachten Getränken mit individueller Note) auf den Markt, darunter drei Geschmacksrichtungen von Refreshern. Die fruchtbetonten, kohlensäurefreien Getränke werden in der Regel auf der Basis von Tee, Limonade oder Saft hergestellt und haben sich still und leise zu einer der am schnellsten wachsenden Getränkekategorien im Gastronomie-Bereich entwickelt.

Caleb Bryant ist bei SIG als Category and Insights Manager für Nordamerika tätig. Sein Ziel ist es, Verbraucher-, Produkt- und Marktsignale in umsetzbare Wachstumsstrategien zu übersetzen. Er hat sowohl die Konsumgüterbranche (Lebensmittel und Getränke) als auch den Gastronomie-Bereich im Blick, identifiziert wichtige Trends, die die Entwicklung der Produktkategorien beeinflussen, und deckt Chancen für Innovation und Expansion auf. Seine Arbeit trägt dazu bei, eine Brücke zwischen Daten und Entscheidungsfindung zu schlagen, sodass unsere Kunden auf einem sich rasch wandelnden Markt stets einen Schritt voraus sind.

Caleb Bryant, Category and Insights Manager für Nordamerika bei SIG
Wie Refresher sich in der breiten Öffentlichkeit etablieren

Die Einführung von Refreshern bei der weltweit größten Schnellrestaurantkette könnte diese ohnehin schon schnell wachsende Kategorie in völlig neue Höhen treiben, ein bei jüngeren Verbrauchern seit langem beliebtes Getränk einem viel breiteren Publikum zugänglich machen und andere Ketten dazu motivieren, ihre eigenen Varianten dieser äußerst trendigen Getränke auf den Markt zu bringen.



Die Geschichte von Refreshern ist die eines Über-Nacht-Erfolgs, der sich über mehr als ein Jahrzehnt hinweg entwickelt hat. Vor allem aber verdeutlicht sie, welche Marktchancen entstehen, wenn mehrere Verbrauchertrends zum richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen.

Wie Refresher Lücken auf dem Menüplan schließen

Starbucks führte Refresher erstmals im Jahr 2012 ein, nachdem das Unternehmen eine Marktlücke für erfrischende, koffeinfreie Nachmittagsgetränke erkannt hatte. Seitdem hat sich die Refresher-Plattform zu einer tragenden Säule des Getränkegeschäfts von Starbucks entwickelt, wobei der jährliche Umsatz mit Refreshern 2 Milliarden US-Dollar übersteigt1. Dunkin folgte 2020 mit eigenen Refreshern, und die Getränke wurden schnell zu einem wichtigen Wachstumsmotor für die Fast-Food-Kette. Scott Murphy, Chief Brand Officer bei Inspire Brands, merkte an: „Refresher waren in den letzten Jahren der größte Einzelbeitrag zu unserem Umsatzwachstum.“1 Dunkin hat die Produktreihe seitdem um neue Geschmacksrichtungen und funktionelle Varianten erweitert, darunter einen 2026 eingeführten Cherry Protein Refresher mit 15 g Protein.“

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Warum Refresher nicht nur für Schnellrestaurants gut sind

Refresher breiten sich auch rasch über Kaffee- und Getränkeketten hinaus in neue Gastronomie-Segmente aus. Von Full-Service-Restaurants wie Outback Steakhouse und PF Chang’s bis hin zu Schnellrestaurants wie Sonic Drive-In und sogar Convenience-Stores – die Expansion dieser Kategorie unterstreicht sowohl ihre breite Anziehungskraft als auch ihre betriebliche Vielseitigkeit in den verschiedenen Einrichtungen. Laut der LTO-Datenbank von Datassential gab es in der ersten Hälfte des Jahres 2026 bereits mehr Markteinführungen von Refreshern als im gesamten Jahr 20252.

Warum die Generation Z das Wachstum im Bereich der Refresher vorantreibt

Was treibt also den Aufstieg eines Getränkeformats voran, das zwar schon seit über einem Jahrzehnt existiert, aber erst in den letzten drei bis vier Jahren zu einem wichtigen Schwerpunkt der Branche geworden ist? Kurz gesagt: die Generation Z. Refresher entsprechen genau den Getränkewünschen der Generation Z und unterstreichen die wichtige Rolle, die Getränke bei den Gastronomie-Erlebnissen jüngerer Verbraucher spielen.

Getränke fungieren zunehmend als Kundenmagnet bei Verbrauchern der Generation Z: 53 % geben an, dass sie sich beim Besuch von Gastronomie-Betrieben auf charakteristische alkoholfreie Getränke freuen4. Refresher treffen dank ihrer leuchtenden Farben, ihrer fruchtbetonten Geschmacksprofile und ihrer kohlensäurefreien Form genau den Geschmack dieser Generation. Fast die Hälfte (45 %) der Gen Z gibt an, dass sie Refresher mögen oder lieben, verglichen mit nur 26 % der Verbraucher insgesamt5.

Wie Refresher den Gastronomie-Betreibern zugutekommen

Refresher finden nicht nur bei jüngeren Verbrauchern Anklang, sondern erfüllen auch viele wichtige Kriterien für Gastronomie-Betreiber. Refresher stellen eine margenstarke Plattform dar, die Verbraucher der Generation Z und der Generation Alpha anzieht und Ketten gleichzeitig dabei hilft, in den Bereich der Nachmittagsgetränke zu expandieren. Gleichzeitig ermöglicht die relativ flexible Definition dieses Formats den Gastronomie-Betreibern, bereits vorrätige Zutaten zu nutzen, darunter Tees, Limonaden, Aromasirupe, Fruchtstücke und funktionelle Zusätze. Unter den Gastronomie-Betreibern, die derzeit Refresher anbieten, geben 54 % an, dass ihre Umsätze mit Refreshern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind4.

"Zwar sind Refresher bei führenden Restaurantketten bereits zu einem festen Bestandteil der Speisekarte geworden, doch befindet sich diese Kategorie noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Refresher stehen auf weniger als 2 % der Speisekarten, und nur ein Drittel der Verbraucher gibt an, sie schon einmal probiert zu haben – was deutlich macht, dass hier noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht."

Wie sind die globalen Wachstumsmöglichkeiten?

Refresher bieten nicht nur Chancen für den US-Gastronomiemarkt, sondern diese trendigen Getränke haben auch das Potenzial, weltweit Fuß zu fassen. Zwar kam der anfängliche Aufschwung vor allem von US-Kaffeeketten, doch das Konzept der Refresher spricht globale Verbrauchertrends und -dynamiken an, wie zum Beispiel: 

  • Eine jüngere Generation, die von Haus aus digital versiert ist, sich mit Marken auskennt und ständig Bildmaterial teilt  
  • Ein wachsendes Interesse an alkoholfreien, geschmacksintensiven Getränken, die man zu jeder Zeit genießen kann  
  • Verstärkte Ausrichtung auf leichtere, erfrischendere Produkte in wärmeren Klimazonen und Städten
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Für Gastronomie-Betreiber außerhalb der USA mögen die genauen Geschmacksprofile zwar variieren – Mango-Litschi in Südostasien, Hibiskus-Zitrus in Lateinamerika, vielleicht Yuzu- oder Matcha-Kombinationen in Japan –, doch die Kernchance ist dieselbe: eine margenstarke, differenzierte Plattform für Kaltgetränke, die bei jüngeren Verbrauchern großen Anklang findet. 

Wie geht es mit Refreshern weiter?

Was bedeutet es für Starbucks, den ursprünglichen Pionier dieser Kategorie, dass immer mehr Ketten ihre eigenen Refresher auf den Markt bringen? Es ist mit weiteren Innovationen, neuen Geschmacksrichtungen und mehr funktionalen Varianten zu rechnen. Im Jahr 2026 führte Starbucks die Energy Refresher ein, eine koffeinhaltige Variante des traditionellen Formats. Wie CEO Brian Niccol gegenüber Analysten erklärte: „Es ist fast schon ein Kompliment, dass unser Refresher-Geschäft an so vielen Orten nachgeahmt wird3.”

Warum SIG Bag-in-Box für Refresher?

Da Refresher im gesamten Gastronomie-Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnen, stehen die Betreiber vor einer gemeinsamen Herausforderung: Sie müssen eine gleichbleibende Getränkequalität gewährleisten und gleichzeitig die Servicegeschwindigkeit sowie attraktive Margen aufrechterhalten. Die Verpackung spielt bei der Bewältigung dieser Herausforderung eine immer wichtigere Rolle. 

"Genau hier sorgen die SIG Bag-in-Box Systeme für eine verbesserte Performance entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Bag-in-Box-Verpackungen sind darauf ausgelegt, die Aromen, Farben und funktionellen Inhaltsstoffe zu bewahren, die die Erfrischungsgetränke von heute auszeichnen."

Hochbarrierefolien tragen dazu bei, die Produktintegrität von der Abfüllung bis zum Verkauf zu gewährleisten und sorgen so für ein einheitliches Verbrauchererlebnis. Gleichzeitig ermöglichen Bag-in-Box-Formate Effizienz im Hintergrund durch einfache Handhabung, geringeren Lagerbedarf sowie schnelle Umrüstungen mit minimalem Personaleinsatz, was in stark frequentierten Gastronomie-Betrieben von entscheidender Bedeutung ist.


Ebenso wichtig ist, dass SIG Bag-in-Box dazu beiträgt, die Margen- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die für Betreiber heute oberste Priorität haben.  Im Vergleich zu starren Verpackungen reduzieren BIB-Lösungen den Materialverbrauch und das Transportgewicht und helfen Gastronomie-Betreibern gleichzeitig dabei, ihre Abläufe zu optimieren, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Da Refresher im Schnellrestaurantbereich, im Restaurantbereich, in Convenience-Stores und darüber hinaus weiter auf dem Vormarsch sind, ist SIG einzigartig positioniert, um Marken dabei zu unterstützen, ihr Wachstum sicher voranzutreiben.

Bei SIG ist es unsere Aufgabe, die Lücke zwischen den Zielen der Getränkeindustrie und der betrieblichen Realität zu schließen. Für Refresher und andere moderne Getränkeplattformen bedeutet das: 

  • Entwicklung von Bag-in-Box-Verpackungen und deren Anbindung an Abfüllsysteme, die die Unversehrtheit ihrer Rezepturen gewährleisten.  
  • Optimierung der Abläufe im Hintergrund und gleichzeitig Ermöglichung schneller Neuerungen auf der Speisekarte.  
  • Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Partnern von Beginn an, um uns in Bezug auf Margen, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit abzustimmen.
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Wenn Sie bereit sind, herauszufinden, wie eine Refresher für Ihr Unternehmen aussehen könnte – ganz gleich, ob Sie in den USA oder anderswo auf der Welt tätig sind: 

  • Sprechen Sie mit unserem SIG-Foodservice-Team über Ihre aktuelle und zukünftige Getränkestrategie.  
  • Prüfen Sie, inwiefern Ihre bestehende Dispenser-Lösung auf Refresher ausgelegt ist (oder sich zu einer solchen weiterentwickeln könnte).  
  • Sehen Sie sich Beispiele dafür an, wie führende Gastronomiebetreiber SIG-Systeme bereits einsetzen, um ihr Angebot an hochwertigen Kaltgetränken auszubauen. 

"Refreshers mögen ursprünglich als Nischen-Innovation einer einzelnen Kette begonnen haben. Heute bieten sie eine globale Chance für Gastronomie-Betreiber, die bereit sind, die Möglichkeiten ihrer Getränkekarte neu zu überdenken – zum Wohle ihrer Gäste und ihres Geschäftsergebnisses."

1 Creswell, Julie. “The Battle Over Refreshers Heats Up as McDonald’s Enters the Mix.” The New York Times, 13 April 2026.
2 Datassential: Launches and Ratings, 2026.
3 Maze, Jonathan. “Everybody is Doing Refreshers Now, but Starbucks isn’t Worried.” Restaurant Business, 30 April 2026.
Datassential: Non-alcoholic Beverages, 2025
Datassential: Consumer Preferences, 2026

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    Veröffentlichungsdatum
    • August 04, 2026
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